Einstellungsverfahren

Die Voraussetzungen für die Einstellung in den juristischen Vorbereitungsdienst in Hessen, die vorzulegenden Bewerbungsunterlagen und das Einstellungsverfahren sind in § 26 des Juristenausbildungsgesetzes (JAG), §§ 10 Abs. 1 und 11 der Juristischen Ausbildungsordnung (JAO) und der Verordnung über die Zulassung zum juristischen Vorbereitungsdienst und die Gewährung einer Unterhaltsbeihilfe an Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare geregelt.

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie mit einem in einem EU/EWR-Staat oder der Schweiz erworbenen juristischen Abschluss in den juristischen Vorbereitungsdienst eintreten.
Für die Gleichwertigkeitsprüfung gemäß § 112 a DRiG ist das Justizprüfungsamt, Prüfungsabteilung I, zuständig.

Ein ausführliches Merkblatt und die für den Einstellungsantrag zu verwendenden Formulare finden Sie unter Formulare/Merkblätter.

Für die Dauer Ihrer Ausbildung kann für Sie ein kostenloser Zugang zu den juristischen Informationssystem "beck-online" und „Juris“ eingerichtet werden, den Sie von jedem beliebigen Standort mit Internetzugang nutzen können.
Die erforderlichen Zugangsdaten erhalten Sie, sofern Sie den hierfür vorgesehenen Antrag ausgefüllt und - idealerweise direkt mit Ihrer Bewerbung in den juristischen Vorbereitungsdienst- übersandt haben, von beck-online bzw. Juris nach Ihrem Dienstantritt bei Ihrer Stammbehörde per Email übersandt.
Die Zugangsdaten sind ausschließlich für die Nutzung durch Sie bestimmt. Eine Weitergabe dieser Daten an Außenstehende, insbesondere an andere Referendare, Rechtsanwälte oder sonstige Dritte ist nicht gestattet und zieht gegebenenfalls dienstrechtliche Konsequenzen nach sich. Nach Beendigung Ihrer Ausbildung wird die Kennung gelöscht.

Aus aktuellem Anlass wird darauf hingewiesen, dass sich die Beantragung des Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde spätestens vier Wochen vor Bewerbungsschluss empfiehlt.
Etwaige verlängerte Bearbeitungs- und Versandzeiten beim Bundesamt der Justiz, die dazu führen, dass das Führungszeugnis nicht fristgerecht bei Gericht eingegangen ist und die Bewerbungsunterlagen somit unvollständig sind, gehen zu Ihren Lasten.
Zum gewünschten Einstellungstermin kann, sofern die Bewerbungsunterlagen zum Stichtag nicht vollständig vorliegen, keine Berücksichtigung erfolgen.