Geschichte des Amtsgerichts Gießen

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Das Amtsgericht aus der Luft; Haupteingang des Altbaus
Das Amtsgericht aus der Luft; Haupteingang des Altbaus

Das Gebäude wurde im Jahr 1906 geplant und ab dieser Zeit gebaut.

Während des Ersten Weltkrieges wurde es als Hilfslazarett genutzt. Am 6.2.1922 zog dann das Amtsgericht in das Gebäude in der Gutfleischstr. 1 ein. Dies war ab sofort die Adresse der Gießener Rechtsprechung.

Da fast ganz Gießen im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, blieb auch das Amtsgerichtsgebäude nicht verschont und wurde zu großen Teilen zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das historische Bauwerk wieder aufgebaut.

Nachdem das Gebäude zu klein geworden war, wurde der Altbau durch einen Neubau erweitert, welcher im Jahr 1995 eingeweiht wurde.
Der  Neubau wurde auf dem Gelände einer ehemaligen Zigarrenfabrik errichtet, die bis dato zum Stadtbild gehörte.