Berufungsverhandlung wegen des Vorwurfs der gemeinschaftlichen gefährlichen Körperverletzung

Am Mittwoch, den 13.12.2017, um 09:00 Uhr, beginnt die Berufungshauptverhandlung vor der 3. Strafkammer des Landgerichts Fulda gegen zwei 29 und 32 Jahre alte Männer wegen des Vorwurfs der gemeinschaftlichen gefährlichen Körperverletzung.

Die Angeklagten sollen am 08.03.2017 zwischen 04:30 und 05:00 Uhr aufgrund eines zuvor gemeinsam gefassten Tatentschlusses in das Zimmer des Zeugen A. im ersten Stock einer Pension in Eichenzell eingedrungen und massiv auf den schlafenden Zeugen eingeschlagen und eingestochen haben. Der Zeuge soll hierdurch Hämatome im Gesicht, eine Gehirnerschütterung und mehrere Schnittverletzungen im Gesicht erlitten haben.

Anschließend sollen die Angeklagten in das Zimmer der Zeugen F. und I. eingedrungen sein und ebenfalls auf die Zeugen eingeschlagen und eingestochen haben. Durch die massive Gewaltanwendung soll der Zeuge F. eine schwere Schädelprellung, ein stumpfes Bauchtrauma, eine Schnittwunde an der Kopfhaut sowie Prellungen und Schürfwunden und die Zeugin I. eine Gehirnerschütterung, ein Monokelhämatom rechts, eine 8 cm lange Schnittwunde am Schädel, eine Nasenbeinfraktur sowie weitere Schnittwunden und Prellungen am ganzen Körper erlitten haben.

Die Angeklagten wurden vom Amtsgericht Fulda im August wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung zu Freiheitsstrafen von jeweils 2 Jahren und 4 Monaten verurteilt. Zur Hauptverhandlung sind sechs Zeugen und zwei Sachverständige geladen. Die Fortsetzung der Hauptverhandlung ist für den 15.12.2017, 09:30 Uhr vorgesehen.

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