Körperverletzung mit lebensbedrohlichen Folgen

In einem vor dem Amtsgericht Wiesbaden anhängigen Strafverfahren hat sich ein 50-jähriger Mann wegen gefährlicher Körperverletzung zu verantworten.

Nach dem in der Anklageschrift vom 01.04.2020 dargestellten Sachverhalt habe sich der Angeklagte zunächst am Vormittag des 19.01.2020 in der Wohnung des später Geschädigten aufgehalten. Hier sei es zu Streitigkeiten zwischen dem Angeklagten und zwei Zeuginnen gekommen, welche ebenfalls zu Besuch bei dem Geschädigten gewesen seien.

Der Geschädigte habe den Angeklagten darauf hin aus seiner Wohnung gewiesen.

Kurze Zeit später sei der Angeklagte jedoch wieder zur Wohnung des Geschädigten zurückgekehrt.

Nach Öffnen der Wohnungstür, habe der Angeklagte dem Geschädigten, völlig unerwartet, mit einem ca. 15cm langen Messer in den rechten Oberbauch gestochen, wodurch eine 2 bis 3 cm lange und 15 cm tiefe Schnittwunde entstanden sei.

Nach der Tat habe der Angeklagte die Polizei informiert.

Der Geschädigte habe durch den Messerstich eine Leberverletzung, mit lebensgefährlichen inneren Blutungen im Bauchraum erlitten.

Nur durch eine Notoperation konnte die Lebensgefahr des Geschädigten beseitigt werden.

Der Hauptverhandlungstermin in dieser Sache findet am 05.11.2020 um 10:15 Uhr in Saal 0.003 statt.

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