Klage des Insolvenzverwalters des Neckermann-Konzerns – Fortsetzungstermin im Bürgerhaus Bornheim

Der Insolvenzverwalter des ehemaligen Neckermann-Konzerns klagt vor dem Landgericht Frankfurt am Main gegen ehemalige Verantwortliche auf Zahlung von rund 19,8 Millionen Euro (Aktenzeichen 2-21 O 182/17). Er wirft ihnen vor, nach Feststellung der Überschuldung des Unternehmens Zahlungen in dieser Höhe geleistet oder ihre Überwachungspflichten verletzt zu haben. Diese Geschäfte seien nach Ansicht des Klägers nicht mit der Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmanns vereinbar gewesen.

I.

Das Verfahren wird vor der 21. Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt am Main geführt. Im April 2019 hatte ein erster Verhandlungstag stattgefunden. Das Verfahren wird am

Freitag, 30.10.2020 um 10 Uhr im Saalbau Bornheim, Arnsburgerstraße 24, 60385 Frankfurt am Main 

fortgesetzt. Die Verlegung an diesen Ort ist wegen der großen Anzahl der Verfahrensbeteiligten notwendig, um die Abstands- und Hygieneregeln zur Vermeidung einer Covid-19-Infektion einzuhalten.

Nach gegenwärtigem Verfahrensstand ist nicht damit zu rechnen, dass die Kammer an diesem Tag ein Urteil verkünden wird.

II.

Für die Medienberichterstattung gilt entsprechend der Anordnung des Kammervorsitzenden das Folgende:

Es stehen 10 Plätze für akkreditierte Medienvertreter/Journalisten zur Verfügung. Der Vorsitzende wird je nach Medieninteresse weitere Sitzplätze für Pressevertreter vorsehen.

  1. Für die Akkreditierung von Medienvertretern ist ein Akkreditierungsgesuch unter Übermittlung eines gültigen Presseausweises eines Presseunternehmens bzw. einer Rundfunk- oder Fernsehanstalt im Sinne des Pressegesetzes und/oder eines Referenzschreibens eines solchen Unternehmens bis zum 22.10.2020 zu richten an
     
    Landgericht Frankfurt am Main – Pressestelle Zivilsachen –
    E-Mail: akkreditierung@lg-frankfurt.justiz.hessen.de oder
    Telefax: (069) 1367 6262.
     
    Dabei sind der vollständige Name und die Anschrift, das jeweils vertretene Medienunternehmen sowie die jeweiligen Kontaktdaten (Telefon und E-Mail-Adresse) anzugeben. Es ist zudem mitzuteilen, ob der oder die Medienvertreter von einem Fotografen oder einem Kamerateam begleitet werden.
     
    Zulässige Akkreditierungsgesuche werden nach der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
     

    Medienvertreter, die sich auf diese Weise erfolgreich akkreditiert haben, erhalten eine schriftliche Mitteilung darüber. Diese ist am Verhandlungstag zum Nachweis der Akkreditierung mitzubringen. Die akkreditierten Medienvertreter müssen sich zudem mit ihrem Presseausweis und/oder dem Referenzschreiben des Presseunternehmens und ihrem amtlichen Ausweisdokument ausweisen können.
     
    Medienvertreter/Journalisten erhalten 30 Minuten vor Beginn der Sitzung Einlass in den Saal. Für sie werden bis 15 Minuten vor Sitzungsbeginn Sitzplätze reserviert. Danach werden diese Sitzplätze an andere Medienvertreter vergeben, die sich mit ihrem Presseausweis und/oder dem Referenzschreiben des Presseunternehmens auszuweisen haben.
     
    Mobiltelefone sind auszuschalten. Die Nutzung von Laptops ist Medienvertretern/Journalisten gestattet.
     
  2. Ton-, Film- und Bildaufnahmen
     
    Film- und Bildaufnahmen sind akkreditierten Medienvertretern bzw. den sie begleitenden Fotografen und/oder Kamerateams 10 Minuten vor dem Sitzungsbeginn vor-behaltlich der Rechte Dritter gestattet. In den Pausen sind sie unzulässig.
     
    Eine Pool-Lösung bleibt vorbehalten.
     
  3. Interviews sind den Verfahrensbeteiligten im Saal und im Gebäude des Saalbaus Bornheim untersagt.

III.

Zuschauer erhalten 15 Minuten vor Sitzungsbeginn in der Reihenfolge ihres Eintreffens Zugang. Das Fotografieren und Filmen ist Zuschauern nicht gestattet. Mobiltelefone sind auszuschalten. Die Nutzung elektronischer Geräte ist Zuschauern untersagt.

IV.

Zur Vermeidung einer Covid-19-Infektion sind die Prozessbeteiligten, Medienvertreter und Zuschauer verpflichtet, eine Mund und Nase bedeckende Maske zu tragen.

V.

Die angeordneten Maßnahmen werden von dem anwesenden Justizpersonal umgesetzt und überwacht. Ihren Anordnungen ist Folge zu leisten. Erforderlichenfalls ist die Polizei um Amtshilfe zu bitten.

Kontakt für Pressevertreter
Pressesprecherin Zivilrecht: Frau Dr. Isabel Jahn
Telefon: 069 1367-2038
Fax: 069 1367-6553
E-Mail: pressestelle@lg-frankfurt.justiz.hessen.de