Streit zwischen PKW-Fahrer und Radfahrer

Vor dem Amtsgericht Wiesbaden hat sich ein 40-jähriger Wiesbadener wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Körperverletzung zu verantworten.

Nach dem in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Wiesbaden vom 13.08.2020 dargestellten Sachverhalt soll es am 29.04.2020 zwischen dem Geschädigten (Radfahrer) und dem Angeklagten, der mit seinem PKW unterwegs war, zu einem Konflikt auf der Oranienstraße in Wiesbaden gekommen sein.

Der Angeklagte, der die rechte Fahrspur der Oranienstraße benutzt habe, sei dabei neben dem die Busspur benutzenden Geschädigten gefahren und habe mehrfach versucht den Radfahrer durch Lenkbewegungen nach rechts abzudrängen.

Dies habe der Geschädigte zunächst verhindern können.

Kurz hinter der Einmündung zur Herderstraße sei es infolge des „Abdrängmanövers „des Angeklagten zu einer Kollision des Fahrzeugs mit dem Geschädigten gekommen.

Der Angeklagte sei anschließend aus seinem PKW ausgestiegen und habe dem Geschädigten mit der Faust in das Gesicht geschlagen, wodurch der Geschädigte Schmerzen und eine geschwollene Wange erlitten habe.

Die Hauptverhandlung in diesem Verfahren findet am Dienstag, den 24.11.2020 um 09:00 Uhr, in Saal 1.004 statt.

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