Gewaltschutz

Mit dem Gesetz zum zivilrechtlichen Schutz vor Gewalttaten und Nachstellungen (Gewaltschutzgesetz) soll in erster Linie ein wirksames und schnelles Verfahren bei Gewalt im Nahbereich (Beziehung, Ehe, Familie, Nachbarschaft) angeboten werden.

Davon umfasst sind alle vorsätzlichen und widerrechtlichen Verletzungen des Körpers, der Gesundheit oder der Freiheit einer anderen Person. Ebenso können auch Nachstellungen (Stalking), Telefonterror oder die Androhung einer Verletzung geahndet werden.

Zuständig für Gewaltschutzsachen ist immer das Familiengericht, auch wenn keine Verwandtschaft oder Partnerschaft zwischen den Beteiligten besteht. Die örtliche Zuständigkeit richtet sich nach dem gewöhnlichen Aufenthalt des Antragsgegners oder nach dem Tatort.