Kosten

Im Mahnverfahren entsteht nach dem Gerichtskostengesetz (GKG) eine halbe Gebühr (mindestens jedoch 32.- Euro), die grundsätzlich zunächst vom Antragsteller zu zahlen ist. Sie wird im Normalfall mit Erlass des Mahnbescheides vom Antragsteller bzw. dem Prozessbevollmächtigen angefordert. Das heißt, dass der Erlass des Mahnbescheides nicht mehr von der Zahlung des Vorschusses abhängig ist. Zu beachten ist allerdings, dass die Gebühr bereits mit Eingang des Antrages bei Gericht entstanden ist. Wird also der Antrag vor Erlass zurückgenommen, sind die Kosten trotzdem zu zahlen. Die Anforderung erfolgt dann nach Eingang der Rücknahmeerklärung oder, wenn der Antragsteller/ Antragstellervertreter sich z.B. nach einer Monierung nicht meldet nach einer festgelegten Frist.

Im Falle eines Widerspruches werden die weiteren Kosten (2.5 fache Gebühr)  mitgeteilt, die allerdings nur dann zu zahlen sind, wenn die Abgabe beantragt wird.

Die Kosten werden vom Gericht automatisch berechnet und in den Mahnbescheid aufgenommen. Sie sind also nicht im Antragsformular einzutragen.. Für den Vollstreckungsbescheid können die Kosten sich dann ggf. um weitere Gebühren eines Anwaltes und eventuell zwischenzeitlich entstandene Auslagen erhöhen. Nähere Informationen erhalten Sie ggf. bei Ihrem Anwalt.

Eine Hilfe bei der Berechnung eventuell entstehender Kosten finden Sie auch auf der Internetseite zum Automatisierten gerichtlichen Mahnverfahren.