Videoverhandlung - Technische Voraussetzungen für das Videokonferenzsystem

Der zentrale IT-Dienstleister der hessischen Landesverwaltung stellt das Videokonferenzsystem und einen virtuellen Konferenzraum aufseiten des Gerichts zur Verfügung.

Um an einer Videokonferenz teilnehmen zu können, benötigen die Parteien ein entsprechend kompatibles Telepresence-Videokonferenzgerät oder eine VoIP-Softphone-Software, die das Protokoll „SIP“ unterstützt.

Als Software-Lösungen kommerzieller Anbieter funktionieren derzeit etwa die Anwendungen „Lifesize“ oder „Polycom Real Presence“, die als Apps für iOS und Android sowie auch als Desktop-Versionen erhältlich sind, sowie die Anwendung „Yealink VC Desktop“ (erhältlich für Windows und MacOS). Ebenfalls ist eine Einwahl mit dem Freeware-Programm „MicroSIP“ (für Windows) möglich. Eine Empfehlung für die Nutzung eines bestimmten Programms ist mit dieser lediglich beispielhaften Aufzählung nicht verbunden.

Das Amtsgericht Frankfurt am Main steht in keiner vertraglichen Beziehung mit den Anbietern der vorgenannten Programme und hat keinen Einfluss auf etwaige Aktualisierungen der Programme seitens der Anbieter. Im Zuge solcher Aktualisierungen kann sich der Funktionsumfang der Programme gegebenenfalls kurzfristig und ohne Vorankündigung ändern. Es kann daher empfehlenswert sein, zur Einwahl mehrere alternative Programme parallel bereit zu halten.

Für Erstnutzerinnen und -nutzer empfehlen wir eine Installation Ihrer Videokonferenzanlage beziehungsweise bevorzugten Software und einen Verbindungs- und Erreichbarkeitstest rechtzeitig (etwa eine Woche bis spätestens drei Tage) vor dem Termin zur mündlichen Verhandlung.

Für einen Verbindungs- und Erreichbarkeitstest der Videokonferenzplattform können Sie jederzeit die Einwahldaten anwählen, die Ihnen für die mündliche Verhandlung mitgeteilt werden. Sobald das Videokonferenzportal angezeigt wird, funktioniert die Bildübertragung von der Videokonferenzplattform zu ihrem genutzten Endgerät.
Gleichzeitig werden sie per Audioausgabe zur Eingabe der Konferenz-ID und Konferenz-PIN gebeten, womit der positive Beleg für eine funktionierende Audioverbindung gegeben ist.
Wenn Sie sowohl das Videokonferenzportal angezeigt bekommen als auch die Audioausgabe hören, ist der Verbindungs- beziehungsweise Erreichbarkeitstest erfolgreich abgeschlossen.
Bitte nehmen Sie die Eingabe der Konferenz-ID und der Konferenz-PIN erst zur mündlichen Verhandlung vor.

Bleibt die Testeinwahl erfolglos, können zur Klärung der möglichen Ursachen über den Link

videokonferenz@ag-frankfurt.justiz.hessen.de (Betreffzeile bitte nicht abändern; die Eingabe von Text ist nicht erforderlich, Sie erhalten eine automatische Antwort)

weitere Hilfestellungen angefordert werden. Ein persönlicher Support kann wegen der Vielzahl der unterschiedlichen technischen Ausgangssituationen und Endgeräte nicht geleistet werden.

Für eine optimale Verbindungsqualität empfehlen wir ferner die Nutzung einer kabelgebundenen LAN‑Verbindung.

Sonstige Rückfragen und Hinweise bitten wir ausschließlich an die E-Mail-Adresse
videokonferenz@ag-frankfurt.justiz.hessen.de zu richten.

Stand: 31.05.2021